
Station GY Biologie
Biologie-LK an der Hochschule

Ohne Lern-Stress und mit gesundem Essen zu guten Genen und längerem Leben! Der Bio-LK der J2 besuchte mit ihrem Lehrer Armin Dreher die Hochschule Albstadt-Sigmaringen.
Am Dienstag, 20. Januar 2026 verbrachte der Kurs einen interessanten Nachmittag bei Herrn Prof. Jörg Bergemann und Frau Dr. Katja Matt vom Health and Biomedical Science Center an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen.

Die Schüler*innen erfuhren in einem spannenden Vortrag, dass durch eine Fastentherapie Funktionen menschlicher Zellen positiv beeinflusst und schnell sichtbar gemacht werden können. Eine anschließende Laborführung gab weitere spannende Einblicke in molekularbiologische Methoden und die Arbeit mit Zellinien. Unter deutlicher Zustimmung und mit Freude nahmen die Abiturient*innen zur Kenntnis, dass Vermeidung von Prüfungsstress und gesunde Ernährung wichtige Grundsätze für eine höhere Lebenserwartung sind. Die Schüler*innen bedankten sich für die wertvollen Tipps mit viel Applaus bei den beiden Dozenten der Hochschule.
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Dich interessiert: Wie eine Pflanze einen Mehlwurm frisst,
wie Bienen den Honig produzieren, oder warum Wurzeln nicht zum Himmel wachsen? Dann bist Du in der Biologie genau richtig!
Videotext: Biologie
In unserem Biologieunterricht wird anschaulich und begreifbar gelernt, geforscht und erkundet. Dazu beziehen wir auch unser Schulgelände mit viel Natur, Schulgarten, Teich und Bienen-stöcken ... in den Unterricht ein.

In Exkursionen direkt an die Donau, ins Donautal oder nach Stuttgart in die Wilhelma und das Löwentormuseum wird Biologie hautnah erfahrbar.
Im BNT-Praktikum darf in Zweiergruppen experimentiert werden. Dabei wird erlernt, wie man eine naturwissenschaftliche Frage stellt, ein Experiment aufbaut, wie man beobachtet und diese Beobachtungen auswertet, um zur Klärung der Frage zu kommen.


In der Garten-AG wird der Schulgarten bewirtschaftet: Vom Samenkorn bis zur reifen Tomate - alles geschieht praxis-bezogen und am Ende darf man die Früchte selbst ernten. Im Herbst liefern unsere Bäume Äpfel für Saft, der selbst gepresst werden kann.

Das Fach Biologie bildet die Grundlage für die anderen Naturwissenschaften: Chemie, Physik und NwT - Was man hier erlernt, kann man dort gebrauchen.
An der Liebfrauenschule hat man die Möglichkeit an vielerlei natur-wissenschaftlichen Wettbewerben und Akademien teilzunehmen: sei es die Biologieolympiade oder eine Juniorakademie. Die Lehrer informieren und begleiten ... Flyer.
Sechstklässler im Schulgarten

Die 6. Klassen des Gymnasiums erlebten unter der Leitung von zwei Gartenexpertinnen einen hochspannenden und interessanten Tag im Schulgarten der Liebfrauenschule.
„Insekten sind sehr wichtige Tiere, die das Überleben von Menschen, Pflanzen und anderen Tieren erst möglich machen. Sie bestäuben Blüten, damit wir Menschen Obst wie Äpfel, Birnen, Kirschen und Erdbeeren und Gemüse wie Tomaten, Paprika, Erbsen, Kürbisse und Gurken essen können.“ Mit diesen und weiteren Erkenntnissen leiteten Christiane Denzel aus Liptingen (Bioland-Gärtnerin, Biodiversitäts- Pädagogin und Buchautorin) und Karin Keller aus Tuttlingen Biodiversitäts- und Streuobst-Pädagogin unsere zwei 6. Klassen des Gymnasiums durch einen erlebnisreichen Tag im schuleigenen Garten.

Die beiden Expertinnen machten den Schüler*innen deutlich, dass der Lebensraum von Honigbienen, Hummeln und anderen Wildbienen, Fliegen, Käfern und Schmetterlingen immer knapper wird. „Diese ‚wilden Helferlein‘ bestäuben 80 % unserer Kulturpflanzen“, von denen auch einige im Schulgarten zu finden sind.

Den Schüler*innen wurden seltene Anblicke von Spinnengelegen, verschiedenen Raupen und Marienkäferlarven vermittelt. Unter der Anleitung von Frau Denzel, die in der Region Tuttlingen auch als Inhaberin der Bioland-Gärtnerei „Breite Wies“ bekannt ist, konnten die Schüler*innen im Schulgarten noch selbst Hand anlegen und die wichtigen Blühpflanzen von Gräsern befreien.
Ein Herz für Viren ...

... unter diesem Titel erlebten die SchülerInnen der J1 am Di 13. Mai 2025 einen spannenden und innovativen Vortrag mit Herr Prof. Thomas Mettenleiter bei uns am Lize.
Der international renommierte Virologe ging auf die „dunkle Seite der Macht“, aber auch auf die faszinierende Seite der Viren ein. Er stellte zunächst die Viren als kleinste, vielfältigste und mit großem Abstand häufigste Lebensform der Erde vor, deren Gesamtlänge - würde man alle Viren der Erde aneinanderreihen - 60 Galaxien betragen würde. Zudem haben Viren eine entscheidende Bedeutung für die genetische Vielfalt und die Evolution auch von uns Menschen.
Prof. Mettenleiter machte aber auch deutlich, dass die Arbeit mit Viren besondere Sicherheitsvorkehrungen verlangt und gewährte den SchülerInnen spannende Einblicke in die Forschung im Friedrich-Loeffler-Institut, dem „Alcatraz für Viren“, wie diese Forschungsstation, auf der Ostseeinsel Riems wegen der Sicherheitsstandards auch oft als bezeichnet wird.
Auf besonderes Interesse bei der jungen Zuhörerschaft stieß die Prognose, welche Viren als nächstes das Potential für eine ernst zu nehmende Pandemie haben. Er machte dafür vor allem das Vogelgrippevirus „H5N1“ aus. Dass uns in nicht allzu ferner Zukunft eine weitere Virus-Pandemie erreichen wird, gilt, laut Mettenleiter wegen der wachsenden Weltbevölkerung und unserer intensiven Tierhaltung als sicher.
Mit den Erkenntnissen und Lehren aus der Corona-Pandemie und einem ganzheitlichen Ansatz zeigte Prof. Mettenleiter aber Wege auf, auf ein solches - in der Menschheitsgeschichte immer wiederkehrendes - Szenario vorzubereiten. Er leitete dazu selbst das „One Health High Level Expert Panel“, das die verschiedenen Weltgesundheitsorganisationen interdisziplinär vernetzt.
Mit großem Applaus und einem gesund erhaltenden LIZE-Honig bedankten sich die sichtlich begeisterten SchülerInnen, anwesenden LehrerInnen und die Schulleitung bei Prof. Mettenleiter.
A. Dreher, StD
Hochschulpraktikum G7

Dem Zucker auf der Spur waren die SchülerInnen der G7-Klassen bei einer spannenden Entdeckungsreise im Labor der Hochschule Albstadt-Sigmaringen.

Am 12. März erlebten 15 SchülerInnen im Labor für Lebensmittelverarbeitung & Sensorik wie spannend Lebensmittelwissenschaft sein kann. Gemeinsam mit Prof. Dr. Astrid Klingshirn und Biologielehrerin Regina Maria Gut erforschten sie in interaktiven Experimenten die Welt des Zuckers: Welche Alternativen gibt es? Wie beeinflusst Zucker den Geschmack? Und warum spielt er eine so große Rolle in unserer Ernährung?
Ein Schwerpunkt war die Zuckerreduktion: Wie werden Produkte mit weniger Zucker entwickelt und welche Chancen sowie Herausforderungen gibt es? Mit praktischen Tests und Verkostungen wurde deutlich: Wissenschaft ist nicht nur Theorie – sie steckt in unserem Alltag!
Im Rahmen der Kooperation der Hochschule Albstadt-Sigmaringen mit der Liebfrauenschule erhalten SchülerInnen immer wieder die Möglichkeit, in verschiedene Studiengänge, insbesondere der Fakultät Life Sciences einzutauchen. So wird es den SchülerInnen verschiedener Jahrgangsstufen ermöglicht, Laborarbeit kennen zu lernen und sich ein bisschen wie Studierende zu fühlen.









