Liebfrauenschule Sigmaringen Gymnasium & Realschule
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Umweltpreis

Liebfrauenschule auf dem Weg zu einer nachhaltigen Schule

Arbeitskreis ÖkoFair gewinnt Umweltpreis der Erzdiözese Freiburg

 

Erzbischof Stephan Burger hat die Liebfrauenschule Sigmaringen im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Freiburg mit dem Umweltpreis der Erzdiözese ausgezeichnet. Zum elften Mal nun schon hatte die Erzdiözese ihren Umweltpreis für innovative Projekte verliehen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Den mit 400 Euro dotierten 7. Preis erhielt die Liebfrauenschule für die Gründung des Arbeitskreises „ÖkoFair - auf dem Weg zu einer nachhaltigen Schule". Erzbischof Stephan Burger zeigte sich besonders beeindruckt davon, dass der Arbeitskreis seine Ideen „auf beispielhafte Weise" verfolge und das Thema nachhaltige Entwicklung in konkretes Handeln übersetze.

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Die Eltern, Lehrer und Schüler des Arbeitskreises ÖkoFair erhielten den Umweltpreis der Erzdiözese Freiburg aus der Hand von Erzbischof Stephan Burger (rechts).

Der Arbeitskreis ÖkoFair, bestehend aus Eltern, Schülern und Lehrern, hat es sich seit seiner Gründung im Januar 2013 zur Aufgabe gemacht, den Gedanken des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit noch weiter in den Fokus des Schullebens zu rücken. Zwar legt die Liebfrauenschule schon lange Wert auf die Nutzung umweltverträglicher Arbeitsmaterialien sowie eine möglichst umweltfreundliche Energiegewinnung mittels Pellet-Heizung und Photovoltaikanlage, doch sollten mit der Arbeitsgruppe weitere Möglichkeiten ergründet werden, die Schule auf dem Weg zur Nachhaltigkeit voranzubringen. Ein zentrales Projekt der Arbeitsgruppe ist nun die jährliche Gestaltung der ÖkoFair-Woche. Innerhalb dieser Woche finden an jedem Wochentag unterschiedliche Aktionen zu einem bestimmten ökologischen Schwerpunktthema statt. So stand die ÖkoFair-Woche 2014 unter der Überschrift „Bewusste Ernährung" und Schüler wurden durch Ausstellungen, Wettbewerbe, Dokumentarfilme, Unterrichtsstunden, Rollenspiele, Geschmackstest sowie „Veggie-Tage" in der Schulkantine mit der industriellen Massenproduktion von Lebensmitteln und den Konsequenzen für Tier und Natur konfrontiert. Eindrucksvoll in diesem Rahmen war sicherlich die Möglichkeit, selbst in eine Aufzuchtbox von Schweinen zu schlüpfen, um die reelle Lebensraumgröße dieser Tiere nachzuempfinden. Kontinuierliche Projekte wie die Energiesparschulung für die Klassenstufe 6 durch die Energieagentur Sigmaringen oder das Konzept der Energiemanager - 2 Schüler in jeder Klasse sorgen in den Unterrichtsräumen für sparsamen Umgang mit Energie, zeigen Erfolge. So konnte die Schule ihren Strom- und Wärmeverbrauch in den letzten Jahren deutlich senken.

Auch die Erzdiözese Freiburg, Träger der Liebfrauenschule, setzt mit ihrem Umweltkurs ein deutliches Zeichen: Das Erzbistum Freiburg hatte sich im Oktober 2009 mit eine Klimaschutzkonzept das Ziel gesetzt, in fünf Jahren den jährlichen CO² Ausstoß um fast 40 Prozent zu senken. „Unser Einsatz für die Schöpfung ist immer ein Einsatz für den Mitmenschen und so ein Einsatz für Gott, der uns diese Erde anvertraut hat", so Erzbischof Stephan Burger in seiner Eröffnungsrede bei der Preisverleihung. Deshalb werde sich das Erzbistum Freiburg nicht auf dem Erreichten ausruhen. „Wir werden unseren Umweltkurs fortsetzen", sagte der Erzbischof.

Die Erzdiözese Freiburg würdigt mit ihrem Umweltpreis seit 1994 alle zwei Jahre den besonderen Einsatz von Gemeinden, Einrichtungen, Verbänden und Gruppen für die Schöpfung. Dieses Mal hatte die Jury aus den 21 Bewerbungen zehn Preisträger ermittelt. Das Preisgeld betrug insgesamt 10 000 Euro. Den 1. Preis erhielt die Kirchengemeinde St. Josef Rheinfelden für den Aufbau einer autarken Energieversorgung auf ihrem Zeltplatz Leinegger Heide bei Waldshut-Tiengen.

2015-02-05 10:25:48
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