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Schülerberichte

"Warum Compassion?"

Antworten auf diese Frage geben Auszüge aus Schülerberichten der letzten Jahrgänge:

 

"Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Beruf Kindergärtner/in sehr unterschätzt habe und dass diese Menschen eine sehr wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft übernehmen. Ich habe noch nie daran gedacht, später mal einen sozialen Beruf auszuüben, doch Compassion hat mir gezeigt, dass schon lohnenswert ist, zum Beispiel ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen."

 

"Durch diese Arbeit ist mir klar geworden, dass behinderte Menschen sehr nett sind und man keine Angst vor ihnen haben muss. Diese Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, werde ich nicht so schnell vergessen und diese sind auch sehr wertvoll für mich. Jeder sollte so etwas machen, um solche Erfahrungen zu sammeln. Früher hab ich immer versucht auf Distanz mit behinderten zu gehen, jetzt hat sich das komplett geändert. Ich werde versuchen, in Zukunft offener auf sie zuzugehen."

 

"Erzieher ist zwar nicht mein Traumberuf, dennoch war es eine gute Erfahrung mit Kindern und dem Berufsleben. Es war anders als in der Schule zu sitzen. Das Konzept des Kindergartens hat mich überzeugt und könnte man auch in Kindergärten ohne Sprachförderung einführen. Es fördert das eigenverantwortliche Arbeiten und Denken. Hier lernen die Kinder auch sämtliche Benimmregeln, z.B. wie man mit Messer und Gabel richtig isst oder den Umgang mit anderen Kindern. Compassion ist eine gute Idee, die man aber noch ausweiten könnte. Statt der abgeschafften Wehrpflicht könnte man ein Jahr Staatsdienst in solchen Einrichtungen einführen. Dort könnte man außerhalb der Schule wichtige Erfahrungen sammeln und wer weiß, vielleicht überlegt sich der eine oder andere in solche Einrichtungen zu gehen."

 

"Die ganzen Erfahrungen werden mir in Bezug auf meinen späteren Lebenslauf auf jeden Fall weiterhelfen, da ich mal etwas anderes erlebt habe. Natürlich wäre ein Betriebspraktikum auch gut gewesen, aber das kann man ja noch früher oder später machen. Ein soziales Praktikum aber werden die wenigsten machen. Deswegen finde ich es gut, dass man das schon so früh macht, bevor es zu spät ist und man in den Betriebsalltag eingelebt ist. Es war ziemlich anders als der Schulalltag (...) Ich habe gemerkt, dass der Erzieher-Beruf nicht für mich ist, das ahnte ich aber schon davor. Ein FSJ in diesem Bereich ist nicht auszuschließen, da es eine gute Erfahrung ist, Menschen zu helfen, die Hilfe brauchen."

 

"Ich habe in dem Praktikum auch einige neue Erfahrungen machen dürfen, welche meinen jetzigen Alltag in Zukunft ändern und beeinflussen werden. Vor diesen zwei Wochen waren allgemein pflegebedürftige Menschen für mich kein Thema, nach dem Motto: Jeder kümmert sich nur um sich selbst. Doch jetzt weiß ich, es kann jeden überall treffen und von heute auf morgen ist man auf Hilfe angewiesen!"

 

 

2016-07-03 16:40:19
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